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Thema: Unterschied

  1. #21
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    Hallo!

    Hätte ich gewußt, welche Streitigkeiten meine Frage auslöst, hätte ich mir Diese gespart. Schade, dass nicht alle auf eine ganz normale Frage(jedenfalls für mich) antworten können!

    Gruß Sabine


  2. #22
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    Hallo!

    Hätte ich gewußt, welche Streitigkeiten meine Frage auslöst, hätte ich mir Diese gespart. Schade, dass nicht alle auf eine ganz normale Frage(jedenfalls für mich) antworten können!

    Gruß Sabine






    sabine, nicht bös sein, es gibt nun mal diskussionsbedarf, was dieses thema angeht, das sieht man doch. ist nicht wild, wirklich.

    bye claudine


  3. #23
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    hallo to all,
    sehr geehrter herr dr.macher,
    sehr geehrter herr dr. mehrstedt,

    sie und ihre öffentliche arbeit bezüglich des za-angst-themas haben mir in meiner anfangsphase des "outings" sehr geholfen!!! um so entsetzter bin ich über ihren vorschlag, den sie hier unterbreiteten, einen angstpatienten von einem (wie sie es ausdrückten:)"pschologisch geschulten alleskönner" - quasi versuchsweise - behandeln zu lassen...
    diese absurde idee dürfte wohl für jeden za-phobiker der absolute horror bedeuten, wenn man bedenkt,daß schon die terminvereinbarung (wenn man sich "überwinden"konnte...) ein fast unüberwindbares hindernis darstellt, geschweige denn die tatsächliche wahrnehmung von terminen!!!
    aber das sind ja vorgänge, die ihnen sehr bekannt sein dürften, deshalb kann ich ihren vorschlag (vor allem unter dem aspekt, daß sie "ernstgemeint" schrieben...) so überhaupt nicht nachvollziehen!!!

    ich persönlich finde es sehr hart, wenn ein za, der offensichtlich sehr viel von der angst-thematik versteht von "idiotischer diskussion" spricht...
    allein,daß diese diskussion mit großer beteiligung und sehr emotional (von allen seiten!!!) geführt wird, zeigt doch, daß diskussionsbedarf eindeutig da ist...und man die auseindandersetzung darüber nicht nur irgendwelchen querulanten anhängen kann...(auch wenn das so schön einfach ist...!)

    zum thema "verdienstmöglichkeiten an angstpatienten" möchte ich mich an dieser stelle - als kollege und (ex-)angstpatient -NICHT äußern!!!
    DAS geht auch - meiner meinung nach - an einer sinnvollen diskussion vorbei...

    ich stimme ihnen in vollem maße zu, daß wir unsere kräfte besser einsetzen sollten, um den betroffenen besser helfen zu können und wir dafür ausgebildete UND motivierte zä benötigen!!!

    aus eigenener - bitterer - erfahrung weiß ich nun, daß MIR ein sog. "ausgebildeter" za nicht helfen konnte, meine angst zu überwinden...ein "motivierter" - nicht zertifizierter za aber wohl!!!
    ich möchte noch einmal betonen, daß das MEINE ganz individuelle erfahrung war...ich (leider) weiß, daß bei meinem "ex-za" - dem "spezi" noch 3 andere angstpatienten persönlich schlechte erfahrungen gemacht haben...(habe ich erst "hinterher" erfahren...)...

    ich kenne ausreichend beispiele dafür,daß "spezialisten" in praxis und klinik angstpatienten sehr wohl und sehr gut behandeln können und solche patienten bei ihnen von der angst "geheilt" werden konnten!

    und - bei entsprechendem interesse des za an der thematik und (ggf) auch ausbildung - sollte LOGISCHERWEISE die rate an erfolgreich behandelten angstpatienten höher sein, als bei otto-normal-za...von denen ein bruchteil für die entstehung unserer ängste erst einmal grundsätzlich verantwortlich war!!!

    von eigener - ganz persönlicher - erfahrung geprägt, möchte ich aber dennoch erneut darauf hinweisen, daß auch ein "normaler" za - ohne spezialistenschild an der praxistür - mit (wie von dr. macher geschrieben: ausreichender motivation) einem phobiker sehr wohl die angst dauerhaft nehmen kann und den weg zu einem "normalen" (za-)leben verhelfen kann!!!

    zu ihrer anmerkung " eine krankheit muß entsprechend therapiert werden...und dazu gehört nun mal eine ausbildung...." möchte ich ihnen voll zustimmen!!!
    zahnarztbesuch und angst ist nun aber einmal ein thema (jetzt mal unabhängig von phobikern), welches einen so großen prozentsatz der bundesbürger erfaßt, daß es wirklich in keinster weise zu verstehen ist, warum diese thematik und die damit verbundene relevanz einer psychologischen - zumindest - grundausbildung nicht im studium der zmk ausreichend verankert ist.
    an dieser stelle besteht ein riesiger handlungsbedarf (!!!) für die zukunft, von dem man nur hoffen kann, daß er baldmöglichst in der ausbildung zukünftiger zahnmediziner erfüllt wird!!!

    dem vorschlag, themen zu löschen, die offensichtlich ein großes öffentliches interesse haben, kann ich nicht zustimmen.

    als erwachsener mensch, arzt und ex-za-phobiker denke ich, es zeugt von souveränität und reife, eine solche auseinandersetzung - auch oder GERADE bei einem solch sensiblen und emotionsgeladenen thema wie ANGST !!! - öffentlich führen zu können im interesse aller "angsthasen"!!!

    zudem verstehe ich den - auch für mein empfinden - aggressiven unterton nicht, da ihre kompetenz bezüglich der qualifizierten behandlung von angstpatienten in keinster weise in frage gestellt worden ist!

    als arzt, der - auch wenn es jetzt pathetisch klingen mag - selber praktiziert, um schmerz und leid (und damit auch angst) zu lindern, wünsche ich mir, daß wir alle ( und in diesem speziellen fall-...da ich selber als patient betroffen bin...- : liebe kollegen: SIE alle...) an EINEM STRANG ZIEHEN!!!
    lassen sie uns doch gemeinsam - unabhängig von pekunären-, ehren-und profilierungsaspekten - am (eigentlich...) gemeinsamen ziel arbeiten: die angst zu vermindern!!!
    es ist doch wahrscheinlich auch hier, wie im alltäglichen leben...(und das meine ich jetzt in bezug auf verschiedene meinungen und foren bezüglich des themas...)--> es gibt weder schwarz noch weiß, keiner hat alleinig recht oder unrecht: die "wahrheit" liegt irgendwo in der mitte!!!

    aber das ziel sollte doch - im interesse alle - das gleiche sein!!!

    liebe grüße von spider



  4. #24
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    Hallo Spider,
    wenn Sie sich von Anfang an so differenziert ausgedrückt hätten wäre dieser leidige Streit wohl gar nicht zustande gekommen. Fakt ist, dass man aus ihren ersten Posting herauslesen konnte, dass es besser ist, zu einem ZA zu gehen, der kein "Spezialist" ist. Ich weiss nicht, wo Sie gewesen sind, aber unter den wenigen Namen, die im Internet im Umlauf sind gibt es einige, die eine umfassende Ausbildung hinter sich haben und es gibt auch welche, die nur mal ein Paar Wochenendkursen gemacht haben und noch in der Weiterbildung sind. Es gibt sogar ein ZA darunter, der meint, Phobien können nur unter Narkose und gegen Privatrechnung geheilt werden, was gegen alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen spricht. Es gibt keine einheitliche Ausbildung von "Angstspezialisten" und es ist nicht erlaubt, "Angstspezialist" auf dem Praxisschild zu schreiben. Wer sich weiterbildet und sich für die Thematik interessiert hat bisher keinerlei Unterstützung von den Universitäten oder von den Kassen gehabt. Man muss bereit sein, den Gürtel enger zu schnallen. Wenn dann diese kleine Gruppe von militanten Berufspatienten auch noch gegen uns arbeitet dürfen Sie verzeihen, wenn man sich wehrt. Mir macht es nichts aus wenn einige Leute denken, ich mach das nur um reich zu werden, aber neu hinzugekommene Betroffene könnten dadurch verunsichert werden. Wie wir wissen, sind diese Menschen traumatisiert und verzweifelt genug, ohne dass man sie erzählen muss, die Spezialisten sind genauso schlimm wie die anderen und es ist sowieso alles Glückssache ob man menschlich behandelt wird oder nicht.
    Mats Mehrstedt


  5. #25
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    So, jetzt melde ich mich mal zu Wort.

    Eine ganze Zeit lang habe ich diese Diskussion verfolgt. Ich muss dazu sagen: auf der suche nach zahnersatz bin ich durch Zufall auf diese seite gestossen.
    Ich bin KEIN Angstpatient !!!
    Ich reisse mich zwarauch nicht gerade um den Zahnarztgang, jedoch habe ich nicht eine solche Panik.

    Ich habe alles sehr aufmerksam durchgelesen. Auch die Problematik der Angstpatienten,
    Zumindest annähernd ist mir klar geworden wie sehr diese menschen leiden. Und dann finde ich einen solchen Thread ?
    Indem sich 3 Zahnärzte nicht einig werden können ?
    Und das in aller Öffentlichkeit ?
    In dem Wissen das Angstpatienten mitlesen ?
    Unfassbar !!!
    Kann man diese Diskussionen nicht auf diversen Ärztekongressen oder sonst wo führen ?
    Oder mag da einer dem anderen dies nicht ins Gesicht sagen und bedient sich lieber diesem mediums ?

    Das was ich hier gelesen habe, sieht für mich als "normaler Patient" nicht danach aus das anderen geholfen wird, sondern eher danach wer wohl hier der grösste ist. Wer am meisten kann, am besten geschult ist und wer hier sich am meisten profilieren muss.
    Um nichts anderes gehts hier. Konkurrenz und sonst garnichts. jeder will der grösste sein. So kommt mir das hier vor.
    Angstpatiente als Vorführobject ? Dafür würde ich mich nichtmal im Normalfall hergeben - ohne Angst. Nicht wens darum geht wer es wohl besser kann und dem anderen das beweisen muss.
    Ich kann nur noch den Kopf schütteln, froh sein das mein Zahnarzt so unmodern ist und keinen I-Net-Anschluß hat ( nicht das der dann auch noch abdreht ) und hoffen das mir solche Sachen in meinem Leben erspart bleiben.

    Für einen "Normalpatienten" schon nicht nachvollziehbar - wie muss es dann für einen Angstaptienten sein ?

    Gruß

    Butterfly



  6. #26
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    Eben. Hilfreich ist es überhaupt nicht. Angstpatienten können damit geholfen werden, wenn sie sehen dürfen, dass es Lösungen zu den Problemen gibt. Das man beim Zahnarzt schlechte Erfahrungen machen kann wissen sie leider schon.
    Mats Mehrstedt


  7. #27
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    Im übrigen bitte ich Dr. Mehrstedt, das Thema zu löschen, weil die Diskussion nur destruktive Auswirkungen hat, die Fakten liegen sowieso schon auf dem Tisch.




    und was diese Aussage betrifft:

    Wir sind hier gottseidank nicht in einem anderem Forum wo einfach gelöscht wird wenn einem irgendwas nicht passt.
    Und auch wenn das ganze nun leider Ansgtpatienten mitbekommen für die es leider sicherlich nicht das beste ist, dennoch finde ich es von Herrn DR. Mehrstedt eine Leistung auch Kritiken stehen lassen zu können.

    Was allerdings die zahmnarztangst als Krankenheit betrifft die Therapiert werden muss, gebe ich Herrn Dr. Macher recht.

    Vielleicht gehört auch eine Ausbildung dazu. Nur jeder Auszubildende und später Geselle, Meister, Oberarzt und was es nicht alles noch gibt, macht auch mal Fehler.
    Desweiteren denke ich:

    Für mich ist ein Zahnarzt dann der richtige wenn ICH mich bei ihm aufgehoben, veratanden und wohlfühle. Er auf meine Probleme einzugehen weiß. Ob er das nun gelernt hat - ausgebildet wurde - oder ihm sein menschenverstand dies vorgibt.
    Und Was das Thema Psychologen betrifft habe ich selbst die erfahrung durch meinen kranken Sohn gemacht wie sich selbst da zwei Psychologen einfach nicht einig sind. Wo der eine die meinungen des anderen in Frage stellt.
    Dies wohlgemerkt nach einer kurzübersicht über eine halbe Din A 4 Seite die die letzten jahre meines Sohnes in kurzfassung beschreibt.Ohne jegliche weitergehende Hintergrundinformation.

    Und genau diese Psychologin bildet Studenten aus !!!

    Der Erfolg nach dieser Sitzung bei einem psychologen:
    Weinkrämpfe meines Sohnes, eine verstörte Mutter und ein Stiefvater der sich aufgrund der Erfahrung schwor - NIE WIEDER !!!

    Ich bin der Ansicht - entweder man besitzt feinfühligkeit oder man besitzt sie eben nicht.

    Gruß
    Normalo / Butterfly ( die sich irgendwie falsch registriert hat )

    P.S mein Posting soll nicht heißen das Psychologen alle in dieser Art sind. Auch da gibt es wieder bei allem Ausnahmen. GOTTSEIDANK !!!



  8. #28
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    Einfühlungsvermögen, oder Empathie, ist etwas, was einem schon als Kind beigebracht wird, oder auch nicht, das ist richtig. Es kann aber auch gelernt und geübt werden, wenn man älter ist. Es ist aber ein grausamer Vorurteil zu denken, dass Einfühlungsvermögen ein Psychologiestudium ersetzen könnte. Sie unterschätzen dabei eine ganze Wissenschaft. Alleine in dem kleinen Unterabteilung der Psychologie, wo wir Zahnärzte tätig sind haben wir 35 Jahre mit intensiven Forschungsarbeit vorzuweisen. Es ist auch belegt, dass Zahnärzte, die sich in diesen Themen ausbilden lassen, ihre Patienten besser betreuen können als vorher und von den Patienten auch positiver eingeschätzt werden. Das Zahnärzte, die keine Psychologie studiert haben in diesem Bereich Fehler machen können, das kann jeder Betroffene hier bestätigen.
    Sie wurden doch nicht Ihre Zähne bei einem Klempner oder Goldschmied reparieren lassen? Wäre doch schön, wenn er Zahnmedizin studiert hat, oder nicht? Warum sollte es bei der Psychologie anders sein??
    Mats Mehrstedt


  9. #29
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    Hallo an alle hier,

    ich verfolge nun schon seit einiger Zeit diese Diskussion und habe mich lange zurückgehalten, meine Meinung kund zu tun. Nun möchte ich mich aber auch gerne daran beteiligen ...

    Wir sollten doch eigentlich froh sein, dass es ausgebildete Spezialisten für Angstpatienten UND menschlich einfühlsame Zahnärzte gibt, die auch unter gegebenen Umständen sehr gut mit Angstpatienten umgehen können.

    Aus meiner Sicht, und hier aus den Beiträgen herausgelesen, ist es ja anscheinend so, dass die ausgebildeten Spezialisten sehr große Terminschwierigkeiten haben, und Termine für Patienten nur sehr langfristig vergeben werden können. Es ist weiterhin bekannt, dass es eine sehr große Zahl an Angstpatienten gibt, und wenn sich diese vielen auf die paar wenigen stürzen bzw. stürzen würden, dann sind / werden die Praxen der Spezialisten hoffnungslos überlaufen.

    Für mich selber, als gerade die Angst überwindende, wäre es undenkbar gewesen, wenn der „gefürchtete“ Termin nicht in greifbarer Nähe gewesen wäre. Aus meinen kleinen psychologischen Kenntnissen (ich bin da noch im Studium) ziehe ich die Folgerung, dass die Angst sich dann sukzessive von Tag zu Tag verstärkt und ein „Abschalten“ und Weitermachen im normalen Alltag fast unmöglich ist.

    Das soll hier nicht als Kritik an die Spezialisten verstanden werden, sondern eher als Warnsignal dafür, dass wenn man davon ausgehen würde, dass jeder Angstpatient nur bei den wenigen Spezialisten von seiner Angst befreit werden kann, und es nicht noch viele weitere deren geben wird / würde, dann sind / wären die paar wenigen hoffnungslos überfordert.

    Ich befinde mich nicht bei einem Spezialisten in Behandlung, sondern, wie hier begrifflich schon verwendet, bei einem Otto-Normal Zahnarzt. Dieser Zahnarzt ist aber durchaus, ohne psychologische Ausbildung, in der Lage mir zunehmend die Angst zu nehmen, durch seine sehr menschliche Art. Er gibt mir jederzeit das Gefühl, dass er Verständnis für meine Ängste hat, geht sehr langsam und sorgfältig (mit reichlich Erklärungen) vor, und wir liegen auf der gleichen Wellenlänge -> die Chemie zwischen dem Patienten und dem Arzt stimmt. Meiner Meinung nach, ist er für mich selber auch ein Spezialist, vielleicht kein Ausgebildeter, aber für mich persönlich die nahezu optimale Lösung. Und was hinzu kommt, ich muss auf keinen Termin lange warten. Und DAS ist mir sehr wichtig.

    Für mich ist es ein wenig unverständlich, wie hier teilweise mit sehr aggressivem Unterton die Diskussion geführt wird. Ein wenig kam da schon bei mir das Gefühl auf, dass ich als Angstpatient irgendwo ein wenig als psychologisches Wrack betrachtet werde und nur Rettung von therapeutisch ausgebildeten Spezialisten bekomme. Hatte ich vielleicht gar keine Angst und habe mir die Übelkeitsanfälle, Schweißausbrüche und das Zittern am ganzen Körper nur eingebildet ? Mit Sicherheit nicht – aber mein Nicht-Spezialist hat es sogar geschafft, dass ich ihn mit einem Lächeln begrüßen kann ...

    Also zur Ausgangsfrage, was denn nun der Unterschied ist ... meiner Meinung nach ist der Unterschied der, dass man bei Spezialisten nach den gelernten Prinzipien von der Angst befreit wird und bei Otto-Normal Zahnärzten vielleicht etwas länger suchen muss, bis man den gefunden hat, der zu einem passt und der in der Lage ist, sich in Angstpatienten hineinzuversetzen.

    Soviel von meiner Seite,

    zoe



    Bearbeitet von - zoe am 08/12/2002 21:30:12

    Bearbeitet von - zoe am 08/12/2002 22:28:35

  10. #30
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    Hallo Zoe,
    natürlich haben Sie recht. Mit ein Paar Mann kann man nicht 15 Millionen Menschen behandeln. Deshalb werben wir auch dafür, dass mehr Zahnärzte sich ausbilden lassen, und auch dafür, dass ALLE Zahnmedizinstudenten zumindest ein Grundwissen beigebracht werden.
    Nun schreiben ja auch nicht alle Zahnärzte ständig im Internet über ihre Fortbildungen. Vielleicht tun Sie Ihrem Zahnarzt Unrecht, wenn Sie sagen, dass er keine psychologische Ausbildung hat?
    Zahnbehandlungsängste können auch sehr unterschiedlich sein. Eine Mehrheit der Phobiker haben auch andere psychologische Probleme, wie Panikattacken, Agoraphobie, Depressionen usw. Viele dieser Patienten sind nicht in der Lage, Zahnärzte nach deren Tauglichkeit auszuprobieren, bzw sie haben diese Suche längst aufgegeben. Dann ist es gut, wenn zumindest Hoffnung auf Besserung besteht. Diese Hoffnung sollte man sie nicht nehmen.
    Mats Mehrstedt


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