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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Behandlng bei extremer Nadelphobie



Anni
18.01.2010, 19:04
Hallo Martin,

es gibt sicherlich Möglichkeiten, generell etwas gegen deine Angst (woher auch immer sie kommen mag) zu tun. Insofern bin ich sicher, dass du eines Tages "normal" behandelt werden kannst. Solltest du aber derzeit absolut keine Spritzen usw. ertragen, gibt es sicherlich zahlreiche Möglichkeiten, dir die Angst zu lindern und auch eine Vollnarkose würde ich nicht ausschließen. Die Vollnarkose wird nicht danach bewilligt, wieviele Zähne gemacht werden müssen, sondern wie groß deine Angst und der Behandlungsbedarf sind.

Wenn du aus Hamburg bist, kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dir einen Termin bei Dr. Mehrstedt geben zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass er Rat weiß und dir helfen kann.

Viel Erfolg!

mea
19.01.2010, 09:34
Hallo!

Ja, ich bin aus hamburg - deshalb kam ich ja auch auf diese seiten. eine oder zwei nadeln gehen grade so - aber dann auch nru am arm mit wegsehen, luft anhalten und fluchen. bei der vorstellung, dass da irgendwas auchnoch in die nähe meines kopfes kommt wird mir ja schon beim gedanken daran anders.

vollnarkose muss auch eigentlich auch nicht zwingend sein - ich will einfach nur vollkommen 'weggebeamt' ohne irgendwelche gedanken durch die ganze geschichte durchgehen. das hatte man mir beim EMG mit Tavorprämedikation auch versprochen - war aber ein Reinfall - wirkung gleich null. Ich bin immer noch der Meinung Tavor ist nur ein Placebo =/

Dagmar
19.01.2010, 14:42
Mein Angsthema sind zwar nicht Nadeln, sondern mein Würgereiz, aber ich weiß aus Erfahrung bei Dr. Mehrstedt, dass man die Nadeln gar nicht zu sehen bekommt, sie werden hinter einem aufgezogen. Es macht dann einmal nur pieks, ein kleiner Schmerz, der gut zu ertragen ist. Manchmal wird noch nachgespritzt, aber das merkt man dann gar nicht mehr. Wenn Tavor bei Dir nicht hilft, brauche ich wohl gar nicht erst die Mineralsalze von Dr. Schüssler empfehlen, das Mittel Nr. 11 Silica, soll gegen Angst vor Spritzen und spitzen Gegenständen helfen. Empfehlenswert auf alle Fälle das Angstgespräch bei Dr. Mehrstedt, völlig ohne Behandlung im separten Raum.
Toi, toi, lieben Gruß Dagmar

Zufall ist ein Wort ohne Sinn, nichts kann ohne Ursache existieren.

Anni
19.01.2010, 17:31
Das stimmt. Bei Dr. Mehrstedt sind die Spritzen quasi unsichtbar :o) Aber auch im übrigen hat er tausende Tipps und Tricks auf Lager, dir zu helfen. Und er ist auch im Stande, deiner Angst auf den Grund zu gehen.

Du packst es, ganz sicher

mea
19.01.2010, 17:36
Mir reicht ja schon das Wissen um eine Spritze in meiner Nähe. Auch im Fernsehen kann ich das nicht sehen ohne zu verkrampfen und schnellstmöglich umzuschalten und/oder wegzuschauen...

Anni
19.01.2010, 18:09
meine spritzenangst ist zwar sehr groß, aber vermutlich nicht so stark ausgeprägt wie deine... dennoch war es bei dr. mehrstedt kein großes problem. normalerweise brech ich schon zusammen, wenn ich nur an die spritze denke, aber bei ihm war es kaum der rede wert. und wie schon geschrieben: er kennt tausend tipps, wie er dir dennoch helfen kann.

hast du denn im augenblick zahnschmerzen?

mea
20.01.2010, 09:48
Nein - wirklich zahnschmerzen hatte ich noch nie. ausser ich haue mir direkt n stück schokolade auf das loch - dann zieht das n paar sekunden.

vermutlich isses bei dem größten loch (wenn man das noch so nennen kann) auch schon so weit, dass ich da gar nichts mehr fühlen kann (aber auch noch nie schmerzen hatte) - so dass es mich die jahre auch nicht zum ZA trieb...

shibby
20.01.2010, 11:04
Hallo mea!
Ich würde einfach einen Termin für ein unabhängiges Angstgespräch bei Dr Mehrstedt machen! Dieses Gespräch ist vor allem dafür da, Ursachen für deine Ängste herauszufinden und verschiedene Behandlungsmethoden zu besprechen. Dieses Gespräch findet nur mit dem Arzt (und evtl einer Vertrauensperson von deiner Seite-je nach Wunsch) und in keinem Behandlungsraum statt. Für deinen Backenzahn kann ich dir nur Mut machen. Ging mir vor etwa ein Jahr genauso. Erst war eine Ecke ab und dann hatte ich immer wieder kleine Zahnreste im Mund. Am Ende war etwas mehr als die hälfte vom Zahn erhalten und ich war fest überzeugt, dass der raus muss. Aber dank Dr Mehrstedt, wurde er mit einer einfachen füllung gerettet, also auch keine große kosten für krone oder ähnliches.

mea
20.01.2010, 14:06
Grade ausserhalb der Geschäftszeiten angerufen - das war knapp %)

Wissen die wenn man anruft, dass mit einem was nicht stimmt, oder sollte man das angeben?

Anni
20.01.2010, 15:25
Wenn du nicht am Telefon darüber sprechen magst, kannst du auch per Mail Kontakt aufnehmen.

Ich weiß nicht, ob die Dame am Telefon sofort bescheid weiß, aber da Dr. Mehrstedt seinen Schwerpunkt auf Angstpatienten gelegt hat, muss man wohl nicht allzu viel erklären.

Nur Mut!

shibby
20.01.2010, 18:02
Ich denke nicht dass die Dame am Telefon bescheid weiß, dass es um einen Angstpatienten geht, da ja auch "normale" Patienten ohne Zahnarztangst zu Dr Mehrstedt gehen. Einfach gleich am Anfang sagen dass man große Angst vor´m Zahnarzt hat und deswegen bei ihnen anruft. Oder die Idee mit der mail finde ich auch sehr gut-würde mir pers. leichter fallen. Da kann man sich gleich alles von der Seele schreiben,was man sich am anfang vielleicht am Telefon nicht traut zu sagen. Viel Glück!

mea
22.01.2010, 13:32
Ich wurde direkt gefragt, ob ich Angstpatient sei und habe nun mittelfristig einen Termin erhalten. Ich bin gespannt.

Anni
23.01.2010, 11:56
Ich drück dir fest die Daumen, dass du diese Angst auf lange Sicht loswirst.

Und dass du einen Termin gemacht hast, ist doch ein guter Anfang.

Ich wünsch dir viel Erfolg!

apolloeber
24.01.2010, 12:37
Also ich freue mich erstmal für Dich ,daß Du den ersten schritt getan hast. ich kenne dich nicht,aber ich drücke Alle dauemn für den weiren Schritt.
Ich kann Dir nur sagen, Du hast das Große Glück in HH zu wohnen und den Weg gefunden zu haben.
In der Praxis bist Du sehr gut aufgehoben. Die sind Alle einfach wie die Engel der Not.
Ich habe es fast geschafft.
Und ich wünsche Allen und hier insbesondere Dir ,Du mögest dorthin gehen und Dich in die Arme der menschen dort geben.
Habe keine Angst ( blöd,sagt einer der um die Ängste weiß,es aber hinter sich hat ),es findet sich ein Weg , mit Dr. Mehrstedt zusammen über ein Gespräch eine Behandlung durchzuführen,die dir auf Deine Änste zugeschnitten ist.Die Dich da durchgehen lässt.
Es mag die Hölle sein,aber in dieser Hölle ,das Verspreche ich ,ist ein Tor.Du hast es ja schon geöffnet. Nun brauchst Du nur noch die Arme die nehmen die Dich halten und das sind die der Praxis Dr. Mehrstedts.

Viel Glück wünscht Dir der Paule

mea
12.02.2010, 19:59
kleiner zwischenstand: erstes beratungsgespräch ist durch und verlief sehr nett. hab dann gleich im anschluss nochmal grob schauen lassen was gemacht werden muss.

ein zahn komplett raus und noch ne handvoll kleinster löcher. eigentlich nicht viel für fast 2 dekaden ZA Abstinenz.

Optionen so far: Vollnarkose oder mit Dormicum lahmlegen und dann im halbwachen Zustand loslegen. Da ich den beruhigungsmitteln ja nicht so traue (Tavor hat wie bereits beschrieben bei mir nichts bewirkt) wurde mir heute 7,5mg Dormicum 'zum testen' mitgegeben. normal sollte man nach 20 bis 40 minuten fast einschafen und nur noch lallen können. die einnahme der 7,5mg ist nun ziemlich genau 2 Stunden her und ich merke noch immer nichts...

...wird wohl vorerst auf vollnarkose rauslaufen. War zwar nicht ganz in meinem Sinn, da ich wenigstens etwas mitbekommen wollte auch wenn von weit weg - aber wenn die Medikamente nicht wirken... ?

Montag nochmal nach weiteren Alternativen fragen.

Anspnsten bisher: Wirklich nette Praxis. Jede Kleinigkeit wird genau erklärt und man wird auch nicht schräg angeschaut, wenn man seine Ängste zeigt/äussert...

am 22.2. geht's dann geplant weiter

mea
23.02.2010, 21:29
Hallo!

Vorsatz für 2010: Endlich mal zu einem Zahnarzt nach gut 15 Jahren 'Abstinenz'. Das Problem: Extreme 'Angst' vor Nadeln, Spritzen und allem Möglichen, was - auch wenn es keine wirklichen Schmerzen verursacht - in meine Nähe kommt. Blutabnehmen und Impfen sind Horror für mich. Ebenso Bohrer...

Gründe hierfür sind mir leider unbekannt - es gab auch keine traumatischen Erlebnisse mit Nadeln etc.

Mir ist vor nun schon einigen Jahren ne Ecke Backenzahn abgesplittert - und im Laufe der Zeit bröckelte da immer mehr - inzwischen besteht da wohl keinerlei Rettung mehr. Zudem haben sich über die jahre zwei/drei kleinere Löcher angesammelt - Alles bei weitem nicht so schlimm wie man es manchmal im TV sieht - meine Kauleiste ist optisch soweit noch in Ordnung - aber es muss was passieren.

Ich vertraue nicht auf Hypnose oder gut Zureden. Ich würd am das Ganze am liebsten unter Vollnarkose (hierfür würd ich sogar eine Nadel in Kauf nehmen) über mich ergehen lassen - bezweifle aber, dass meine Zahnschäden hierfür nicht ausreichend sind als dass ein "Ist-Doch-Gar-Nicht-So-Schlimm-Mediziner" dem zustimmen würde. =(

Letztes Jahr aufgrund einer Muskelentzündung zwei Wochen im Krankenhaus verbracht. Mir wurde schon anders, wenn meinem Zimmernachbarn Blut abgenommen wurde.

Vor einem EMG gab man mir 4,5mg Tavor und wunderte sich, dass ich überhaupt noch selber gehen konnte. Die Untersuchung musste trotzdem abgebrochen werden, da ich alle guten Manieren aus 'Angst' vor den Nadeln verlor.

Wie nun am besten vorgehen? Ich weiß, der Text ist etwas wirr und vielleicht unverständlich - aber ich gaub ich muss da langsam mal durch... ...bin über Google auf diese Seite aufmerksam geworden.

Gruß aus Barmbek,
Martin

mea
23.02.2010, 21:29
und weiter im text für die dies interessiert: Dormicum hat nicht gewirkt =/

es läuft also auf eine vollnarkose raus. mal schaun, wie das so wird....