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Thema: Unterschied

  1. #11
    Junior Member
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    @ gast;

    interessante interpretation die ich da von dir lesen durfte.

    ich wuesste nicht dass ich irgendwo in dem beitrag etwas von "esotherik" geschrieben habe.

    ich kann mir gut vorstellen dass du bei dem ganzen thema etwas aufgeregt bist und aus versehen meine geschriebenes "theoretiker" missverstanden hast.

    liebe gruesse

    hatschepsut


  2. #12
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    Hallo,
    ich denke doch, das "Gast" es auf dem Punkt gebracht hat. Wenn es unter 80 000 Zahnärzten eine Handvoll gibt, die sich für Patienten mit Zahnbehandlungsängsten interessieren braucht man sich ja nicht extra darum zu bemühen, auch noch diese wegzujagen. In der Budgetierung heutzutage bekommen wir maximal 50 Euro pro Patient, und wenn dann die letzten 20 Jahre oder mehr vielleicht aufgearbeitet werden sollen braucht man ja nicht vom Fach zu sein um zu verstehen, dass die Leute nicht wegen des Verdienstes damit arbeiten.
    Und wenn Hatschepsut sagt, der Unterschied zwischen jemanden, der Psychologie studiert hat und einer, der es nicht getan hat, nur auf dem Papier besteht beleidigt sie nicht nur die psychologisch ausgebildeten Zahnärzte, sondern sämtliche Psychologen und Psychiater. Die gleiche Einstellung haben viele Zahnärzte an der Uni, deshalb bekommen die Zahnärzte in ihren Grundausbildung keine Psychologieunterricht. Jeder denkt, er kann es besser, ohne sich um wirkliche Kenntnisse bemüht so haben. Heutzutage ist Psychologie eine etablierte Wissenschaft, niemand ist mit diesen Kenntnissen geboren. Man muss aber halt etwas davon gelernt haben um zu verstehen wie wenig man weiss.
    Mats Mehrstedt




  3. #13
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    Danke Herr Mehrstedt - genau das meinte ich mit meinem Beitrag. Ein Beitrag - wie der von "Hatsche" zeigt, wie schädlich eine einfach strukturierte Persönlichkeit sein kann, wenn sie am falschen Ort zur falschen Zeit postet !


  4. #14
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    ZITAT
    Wenn es unter 80 000 Zahnärzten eine Handvoll gibt, die sich für Patienten mit Zahnbehandlungsängsten interessieren braucht man sich ja nicht extra darum zu bemühen, auch noch diese wegzujagen.

    darum geht es nicht, ich habe langsam den eindruck, dass die sogenannten "spezis" angst haben, dass die angsthasen über mundpropaganda auch langsam wieder zu "normalen doc´s" gehen, werden es noch mehr von denen, ist man nicht unbedingt mehr gezwungen, mehrere hundert km zu fahren.

    DENN:



    ZITAT
    In der Budgetierung heutzutage bekommen wir maximal 50 Euro pro Patient, und wenn dann die letzten 20 Jahre oder mehr vielleicht aufgearbeitet werden sollen braucht man ja nicht vom Fach zu sein um zu verstehen, dass die Leute nicht wegen des Verdienstes damit arbeiten.

    sie sagen es schon richtig dr. mehrstedt, mit 50 € im quartal p.P. is nicht viel zu machen. angstpatienten hingegen können mit teurem zahnersatz, den sie meist brauchen, richtig geld bringen. heutzutage verdient ein ZA, ganz egal welcher, fast nur ausschließlich an zahnersatz. und wenn das ein ZA abstreitet, lügt er definitiv.
    seien wir doch ehrlich, lohnenswert ist doch so ein angstpatient allemal.



    ZITAT
    Und wenn Hatschepsut sagt, der Unterschied zwischen jemanden, der Psychologie studiert hat und einer, der es nicht getan hat, nur auf dem Papier besteht beleidigt sie nicht nur die psychologisch ausgebildeten Zahnärzte, sondern sämtliche Psychologen und Psychiater. Die gleiche Einstellung haben viele Zahnärzte an der Uni, deshalb bekommen die Zahnärzte in ihren Grundausbildung keine Psychologieunterricht. Jeder denkt, er kann es besser, ohne sich um wirkliche Kenntnisse bemüht so haben. Heutzutage ist Psychologie eine etablierte Wissenschaft, niemand ist mit diesen Kenntnissen geboren. Man muss aber halt etwas davon gelernt haben um zu verstehen wie wenig man weiss.

    das wurde schon mehrere male versucht, zu erklären, nochmal zum mitmeisseln: es gibt in deutschland ganze 2 !!! ZÄ, die auch eine psychologische ausbildung haben.

    andere sogenannte "spezialisten" haben auch schon so viel mist am patienten gebaut, das es zum himmel schreit. jüngstes beispiel wurde mir dieser tage bekannt. es gibt angstpatienten, die sagen, ne nicht noch mal, lieber der ZA um die ecke. was stimmt da nicht ? trifft da nicht doch die aussage, ZÄ sind auch nur menschen ? die "spezis" machen auch fehler und wenn sie sich ihrer sache zu sicher sind, fangen sie an schusselig zu werden. ausnahme: jemand der mit seinem herzblut dabei ist, egal ob "angstspezialist" oder "normaler" ZA. die erfahrungen zeigen mittlerweile, dass nicht psychologiestudium oder jahrelange analysen, forschungen oder sonstiges allein der sache dienen. nicht allen angstpatienten hilft es, psychologisch tiefgreifend aus der vergangenheit zu graben, ob die oma karl hiess und ein loch im zahn hatte.

    vielen und immer mehr angstpatienten ist es hilfreicher, einen verständnisvollen zahnarzt vor sich zu haben, der die angst versteht, auf einen eingeht, selbst entscheiden lässt u.s.w. es werden immer mehr ZÄ um die ecke sein und das ist gut so.

    traut euch ruhig

    viele liebe grüße claudine

  5. #15
    Administrator
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    Hallo,
    es ist nicht meine Ambition, alle 15 Millionen Angstpatienten zu behandeln. Wir haben jetzt schon grosse Schwierigkeiten, die Patienten unterzubringen, die zu uns kommen wollen.
    Es ist richtig, dass die Budgetierung für Zahnersatz selten überschritten wird. Wenn man mit Angstpatienten arbeitet, ist dies jedoch meistens nicht das erste, was gemacht werden kann. Wurzelfüllungen, Füllungen und Parodontosebehandlung müssen z B zuerst durchgeführt werden, alles insgesamt für 50 Euro. Die Summen, die man für solchen Behandlungen an die Kassen zurückerstatten muss übersteigen ohne Probleme den wirtschaftlichen Gewinn, die es eventuell noch bei den heutigen Honoraren beim Zahnersatz geben könnte.
    Die Aussage, es gibt nur 2 Zahnärzte in Deutschland mit einer psychologischen Ausbildung kann ich nicht mehr hören. Sie reden von Dr Macher und Dr Pirk, die eine Ausbildung als Ärzte für Psychotherapie haben. Ich kenne auch andere Ärzte für Psychotherapie, dieauch als Zahnärzte ausgebildet sind, die sich aber nicht um Patienten mit Zahnbehandlungsängsten bemühen, weil es wirtschaftlich katastrophal ist. Ausserdem ist es nicht die einzige Ausbildung in Psychologie, die es gibt. Ich habe selbst Psychologie an der Uni studiert und nehme seit 25 Jahren an verschiedenen Ausbildungen Teil. Zu Hause habe ich rund 3000 Bücher und wissenschaftliche Artikel zum Thema. Mehrere Zahnärzte in Deutschland schreiben wissenschaftliche Forschungsberichte über Zahnbehandlungsängste und bekommen sie auch veröffentlicht. Das kann man doch nicht ohne eine psychologische Ausbildung.
    Ich bin der Meinung, für 15 Millionen Angstpatienten brauchen wir mindestens ein Paar tausend Zahnärzte, die sich psychologisch schulen lassen und Spezialkliniken, wo diese Zahnärzte mit Psychologen zusammenarbeiten. Und wir brauchen dringend psychologische Ausbildung bei der Grundausbildung der Zahnärzte. Dann brauchen die Patienten keine Phobien zu entwickeln und sie müssen nicht über Erfahrungen berichten, dass die Zahnärzte sie gesagt haben, sie sollen sich nicht so anstellen.
    Mats Mehrstedt


  6. #16
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    So langsam kommen die Rundschläge wieder hier ins Forum, die wir von Hatschepsut schon
    aus dem Ex-Pirk-Forum kennen.

    Ich mache folgenden Vorschlag, ernstgemeint:

    Ich bestelle einen Angstpatienten in meine Praxis und dann bringt Hatschepsut ihren nicht psychologisch ausgebildeten Alleskönner hierher und dann werden wir mal sehen, was passiert. Das ganze können wir gerne im Einverständinid mit dem Patienten per Video dokumentieren. Zur Objektivierung werden dann die international anerkannten psychologischen Kontrolltests vorher/nachher durchgeführt.

    Dann werden wir uns in Zukunft diese idiotischen Diskussionen nämlich ersparen können.


    Und Claudine kommt dann bitteschön auch dazu und dann werden wir einmal ausrechnen, was da in 2 Stunden mit 3 Mann Personalaufwand eigentlich verdient worden ist. Claudine, bringen Sie dann bitte Ihren Lohnstreifen mit, damit Sie dann an Ort und Stelle von dem Wahn geheilt werden können, Angstpatienten sind ein lohnendes Geschäft.

    Anstatt hier herumzustänkern, sollten die Kräfte lieber dafür eingesetzt werden, dass den Betroffenen besser geholfen werden kann und dafür benötigen wir ausgebildete und motivierte Zahnärzte.


  7. #17
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    sehr geehrter dr. macher,

    ich bin ein feld-, wald- und wiesenzahnarzt wie sicher die allermeisten zahnärzte hier in deutschland.
    ich habe aus meiner fürsorge für angstpatienten eine weiterführende ausbildung gemacht und mich auch im selbststudium sehr ausgiebig mit der problematik der angstpatienten befasst.

    was mich jetzt an ihrem beitrag wundert, ist zum einen der agressive "ton", der bei ihnen (selbst aus geschriebenem) herauszuhören ist und zum anderen (und das erschreckt mich doch sehr), daß sie sich auf dem rücken eines angstpatienten in einem WETTSTREIT mit einem kollegen messen wollen.

    vielleicht sollten sie, nachdem der erste ärger verraucht ist, ihren beitrag noch einmal überdenken.
    ich persönlich würde jedenfalls nicht einmal im traum daran denken einen angstpatienten einer solchen belastung, wie sie von ihnen angeregt wurde, auszusetzen.

    für alle weiteren diskussionen würde ich allerdings, mit rücksicht auf die angstpatienten, die e-mail-variante vorziehen.

    mit freundlichen grüßen
    romme9


  8. #18
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    Es wäre mir sowieso lieber, die Ex-Pirk-Forum-Poster würden sich an die e-mail-Adressen der einzelnen wenden, anstatt wie in der Vergangenheit, ihre alten Lieblingsthemen in anderen Foren wieder zu plazieren.

    Es wird auch gar nichts auf dem Rücken irgendwelcher Patienten ausgetragen, sondern völlig unsinnige Behauptungen werden schnell entlarvt.

    Eine Krankheit ist nun mal eine Krankheit und muss entsprechend therapiert werden. Und dazu gehört nun mal eine Ausbildung.

    Im übrigen bitte ich Dr. Mehrstedt, das Thema zu löschen, weil die Diskussion nur destruktive Auswirkungen hat, die Fakten liegen sowieso schon auf dem Tisch.


  9. #19
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    Löschen - wie immer, wenn die Argumente ausgehen.

    Das einzig destruktive in diesem Thread ist die idee einen Angstpatienten als Versuchskaninchen für eigene Profilierungsversuche heranzuziehen.






  10. #20
    Administrator
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    Nein, destruktiv ist auch wenn man Betroffene verunsichern will und vor kompetente Behandler warnt. Niemanden wird dadurch geholfen das man sagt, auch bei den Spezialisten wird man schlecht behandelt. Es ist auch nicht wahr. Wir freuen uns, wenn Zahnärzte sich für psychologischen Themen interessieren und wünschen uns nur, das es mehr davon geben wird. Laien, die einander unterstützen, ist auch gut. Wenn man aber als Laie seit Jahren dabei ist, muss man wohl überlegen, ob man selbst genügend Fortschritte macht. Sonst könnte man ja in Verdacht geraten, selbst profilierungssüchtig zu sein.
    Ich bitte diejenigen, die Streit und Schlechtmacherei für hilfreich finden, dies in ihr eigenes Forum zu betreiben, sonst werde ich, aus Rücksicht auf den Betroffenen, doch gezwungen, zum ersten Mal in diesem Forum etwas zu löschen.
    Mats Mehrstedt


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