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Thema: 2. Eindruck zum Buch

  1. #1
    Senior Member
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    Der Text ist prima aber mir machen die Bilder im hinteren Teil des Buches Angst. Die finde ich voll daneben.
    Wer sowas schön findet hat keine Sorgen mehr beim Zahnarzt.


  2. #2
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    Hallo Gast, mir ging es nicht darum zu vermitteln ob ich die Bilder schön finde. Ich empfinde sie als Ausdrucksstark, will sagen die Bilder drücken viel von dem aus, was man vielleicht (zunächst) nicht in Worte fassen kann - ich habe spontan Assoziationen gehabt, die ich bis dahin nicht so recht in Worte kleiden konnte.
    Unabhängig von all dem: Künstlerisch (und das beinhaltet Emotionen und Empathie des Künstlers) sagen die Gemälde einiges von dem was ich nicht sagen kann.
    Ja, manche Bilder machen Angstgefühle und auch ich würde die gern ausblenden, andererseits spüre ich Dankbarkeit. Dank weil dieser Za ausdrückt was ich nicht sagen kann oder möchte und sie zeigen sehr, sehr viel Einfühlungsvermögen.
    Ich finde die Bilder schön, weil sie so liebevoll und einfühlsam sind, dennoch mache ich mir Sorgen um Za-behandlungen, das können auch die Gemälde nicht auflösen - aber möglicherweise lockern.
    Liebe Grüße, Renate.



  3. #3
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    Halbierte Menschen am Haken oder offene Schädeldecken empfinde ich nicht unbedingt als "liebevoll und einfühlsam".
    In deinem Bestreben dich einzuschmeicheln solltest du doch ein wenig mehr tun als als in diversen Foren kritiklos zu posten. Besonders im Vereinsforum wollen wir sowas nicht.


  4. #4
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    Anonyme Poster sind feige!!!
    Ich glaube im Verein können die auf solche Leute auch verzichten!


  5. #5
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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mitglied des Oralophobie-Zahnbehandlungsangst e.V. so etwas schreiben würde.
    Ich distanziere mich von solchen Postings und heisse Renate auch weiterhin gerne bei uns im Forum herzlich willkommen.

    Ronny Paulusch


  6. #6
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    Besonders im Vereinsforum wollen wir sowas nicht.



    Anonyme "Gäste" haben ganz sicher NIEMALS FÜR DEN VEREIN OZBA zu sprechen - soetwas kann zurückverfolgt werden - da sollte der anonyme Poster vorsichtiger sein !!!

    Eva

    Eva@OZBA.de



  7. #7
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    1
    Anonyme Schreiberlinge haben nichts mit dem Verein zu tun.


    Emma@OZBA.de





    Emma

  8. #8
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    Hallo Gast,
    das Bild mit den Fleischerhaken hatte ich während der Belagerung von Sarajevo gemacht. Es ist somit ein Kommentar zur Abwesenheit vom Empathie, wenn man so will. Aggressionen und wir-gegen-Denen-Mentalität sind oft Bestandteile von dieser Abwesenheit. Sowas gibt es, wie man sieht, nicht nur in Sarajevo.
    Mats Mehrstedt


  9. #9
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    Hier ist ein wahrer Künstler (in doppelter Hinsicht) am Werk. Dieses Buch müssen so viel wie möglich sehen und lesen.
    Wer sich über die Eindrücke, Gedanken zum/ über das Buch austauschen möchte, möge mir mailen.
    Eine fasziniert dreinblickende Renate, mit ganz vielen Gedanken und Emotionen.

    P.S. Ich weise nochmals daraufhin das meine Zeilen nicht durch den Autor persönlich beeinflußt wurden, d.h. er gab keinerlei "Manipulationsversuche" durch den selbigen.



    Bearbeitet von - Renate Soldan am 08/10/2002 09:34:31

  10. #10
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    Ich habe das Buch gelesen. Hätte ich heute noch genausoviel Angst wie früher vor dem ZA, hätte ich das Buch bestimmt nicht gelesen. Ich finde, das Buch ist eine grosse Hilfe für all diejenigen, die anderen helfen möchten den Weg zum ZA zu finden.
    Die Bilder im Buch fand ich teilweise sehr interessant, sie spiegelten konkret meine frühere, sehr starke Angst vor dem ZA wieder. Auch die teils lustigen "Zahnbilder" fand ich sehr gelungen.
    Bin allerdings der Meinung, dass das Buch für Kinder nicht geeignet ist. Und auch nicht zufällig in Kinderhände gelangen sollte. Meine 8-jährige Tochter hat mir beim Lesen mal kurz über die Schulter geschaut und war wirklich verängstigt über das Bild auf S.5. Ein Bild das auf mich völlig harmlos wirkt. Sie hat den Bohrer und den für sie schreienden Zahn ganz anders ausgelegt, als wie es eigentlich beabsichtigt ist. Sie war der Meinung, wenn jetzt also der ZA bohrt, dann tut das furchtbar weh, denn sonst würde der Zahn auf dem Bild ja nicht weglaufen wollen bzw. schreien. Ich muss dazu sagen, meine Tochter geht regelmäßig zum ZA, hat wunderbare Zähne, und noch nie Kontakt mit dem Bohrer. Und doch hat dieses kleine Bild ausgereicht, sie stark zu verunsichern. Natürlich habe ich versucht ihr den mehr oder weniger großen Sinn des Bildes zu erklären, welches mir auch gelungen ist.
    Ansonsten kann auch ich das Buch nur empfehlen. Schon weil es sich sehr flüssig lesen lässt und auch jedes Wort verstanden wird, ohne daß man ein Lexikon zur Hand nehmen muß.


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