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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wurzelentzündung



Mehrstedt
06.08.2007, 09:18
Sollten Sie Fieber bekommen ist eine Behandlung, auch mit Antibiotikum, unumgänglich. Dies sollten Sie jedoch nicht selbst organisieren, sondern von einem Zahnarzt verschreiben lassen. Ein Antibiotikum ersetzt eine Behandlung nicht, kann aber manchmal eine Voraussetzung dafür sein, dass das örtliche Betäubungsmittel wirkt und die Behandlung damit schmerzfrei wird.
MM

Anke*
06.08.2007, 16:52
Hallo!

Danke für die Antwort!

Gibt es im Moment die Möglichkeit für so eine Untersuchung und die Verschreibung eines Antibiotikums (und die spätere Behandlung) bei Ihnen in der Praxis einen Termin zu bekommen?
Wenn ja, was für Kosten würden auf mich zukommen?

Viele Grüße,

Anke B.

Mehrstedt
06.08.2007, 20:47
Hallo,
wir sind erst am 13.8 wieder aus dem Urlaub zurück. Die Kosten liegen bei 10,- Euro Praxisgebühr falls Sie nicht davon befreit sind.
MM

Anke*
06.08.2007, 20:47
Hallo!

Ich habe folgendes Problem. Seit drei Tagen habe ich heftige Schmerzen an einem Backenzahn oben. Diese Art von Schmerz kenne ich leider zu gut, es wird wieder eine Wurzelentzündung sein.

Seit meinem 5. Lebensjahr habe ich massive Probleme mit meinen Zähnen. Erst kamen die 2. Zähne zu früh (hatte mit 5 Jahren keinen Milchzahn mehr) so dass alle Eckzähne gezogen werden mussten, weil nicht genug Platz im Kiefer war, dann bekam ich bereits mit 15 Jahren alle Zähne im Oberkiefer überkront. Danach war ich 7 Jahre nicht mehr beim Zahnarzt, bis ich mich überwinden konnte und die Kronen erneuert wurden, da sie nicht passten und mehr Schmerzen als alles andere verursachten.
Nach dieser Behandlung ging ich immer nur dann zum Zahnarzt, wenn die Schmerzen selbst mit Tramadol nicht mehr auszuhalten waren. So wurden mir einige Zähne im Notdienst gezogen.

Vor ca. 7 Jahren schaffte ich es, alle Zähne im Unterkiefer komplett sanieren zu lassen. Ich habe dort jetzt noch 5 Zähne, alle anderen wurden gezogen und ich habe eine feste Brücke über alle Zähne des Unterkiefers.

Wieder 3 Jahre später ließ ich die alten Kronen im Oberkiefer entfernen. Bis auf drei Zähne war dort nichts mehr zu retten. Einer der drei Zähne war grenzwertig, dieser ist es, der nun auch schmerzt.

Meine Angst ist im Laufe der Zeit immer größer geworden. Besonders bei den letzten Behandlungen ist einiges schief gelaufen. Einer der Zähne konnte nur in einer 2-Stunden Aktion gezogen werden, wobei ein Teil der Wurzel in der Wunde zurückblieb. Der Kieferchirurg, den ich daraufhin aufsuchte, glaubte mir nicht, dass die Betäubung nicht wirkte und schnitt (trotz meiner teils massiven Gegenwehr) die Wunde wieder auf und entfernte den Wurzelrest. Seitdem ist ein Bereich unter meinem Mund taub.

Der Gedanke nun wieder dringend zum Zahnarzt zu müssen und auch diesen Zahn ziehen zu lassen, macht mir unendliche Angst. Dazu kommt, dass ich keinen Zahnarzt habe, dem ich vertraue. Eine Behandlung auf eigene Kosten kann ich mir nicht erlauben.

Wie gefährlich ist eine Wurzelentzündng? Wie lange kann ich warten, bis es kritisch wird?
Würde die Einnahme eines Antibiotikums evtl. eine Behandlung ersetzen können?

Lieben Gruß,

Anke B.



Bearbeitet von - Anke* am 06/08/2007 16:53:19