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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Forschungsbericht



Mehrstedt
31.03.2007, 13:03
Viele Menschen, die längere Zeit von Zahnbehandlungsängsten betroffen gewesen sind bekommen Probleme mit ihren Zähnen, die abbrechen und Schmerzen verursachen können. Mit der Zeit sehen die Zähne manchmal nicht mehr gut aus und man schämt sich, anderen Menschen die Zähne zu zeigen. Viele meiden es dann, in der Anwesenheit von anderen Menschen zu lachen, zu essen oder gar zu sprechen. Viele Betroffene ziehen sich mehr und mehr von sozialen Kontakten zurück und können sogar aufgrund der Zähne den Arbeitsplatz verlieren. Dies alles zusammen kann man als "mundgesundheitsbezogene Lebensqualität" bezeichnen. Es gibt einen Fragebogen dazu der seit gut 10 Jahren weltweit benutzt worden ist um die Lebensqualität bei verschiedenen Gruppen von Zahnarztpatienten zu messen, wie etwa Prothesenträgern, Implantatpatienten oder Parodontosepatienten. Bisher wurden aber Zahnbehandlungsphobiker nicht untersucht. Dies haben wir jetzt nachgeholt und - siehe da! - Zahnbehandlungsphobiker haben im Schnitt mit Abstand die schlechteste mundgesundheitsbezogene Lebensqualität von allen! Die gute Nachricht ist, dass man etwas dagegen tun kann. Wir sehen bei uns dass die Lebensqualität sich bei Angsttherapien sehr rasch positiv verändert. Zum downloaden finden Sie die Arbeit unter IDZ-Informationen, 1/07:
http://www.idz-koeln.de/m3-d.htm
MM

Mehrstedt
31.03.2007, 13:03
Die "Bayerische Zahnärzteblatt" hat sich für unseren Forschungsbericht interessiert und wird jetzt im April einen Artikel über Zahnbehandlungsängste bringen.
MM